Die Aquatinta-Technik ist ein Mitte des 17. Jahrhunderts von Jean Baptiste Le Prince entwickeltes Kupferstichverfahren (Tiefdruck), bei dem Zeichnungen aus der Kupferplatte herausgeätzt werden, so dass durch den Ätzvorgang verschiedene Tonflächen entstehen. Um verschiedene Töne zu erreichen, wird in mehreren Stufen geätzt. Flache Ätzung ergeben einen Grauton. Je tiefer die Ätzungen aufgetragen werden, desto schwärzer wird der erziehlte Farbton. Außerdem kann über längere oder kürzere Ätzvorgänge die Menge der später angenommenen Druckfarbe reguliert werden. Insgesamt regt die Aquatinta-Technik zu vielen technischen Variationen an, die von vielen bekannten Künstlern wie Francisco Goya, Joan Miró, Salvator Dali oder Pablo Picasso genutzt wurden.
«
zurück zur Übersicht